Beschreibung

Der Siegellack von Herbin wird in einer Box von 4 Stück geliefert.
Siegellack – Entstehung und Gebrauch
Siegellack wurde ab dem 16. Jahrhundert als Weiterentwicklung des klassischen Siegelwachses eingesetzt. Anders als das weiche Bienenwachs früherer Zeiten besteht Siegellack aus einer Mischung aus Schellack, Harz, Farbpigmenten (z. B. Zinnoberrot) und Terpentinöl. Das Ergebnis ist ein harter, glänzender Lack, der beim Abkühlen spröde wird und leicht bricht – ideal für fälschungssichere Siegel.
Zum Gebrauch wird der Lackstab über einer Flamme erhitzt, das flüssige Material auf ein Dokument getropft und mit einem Siegelstempel geprägt. Der so entstehende Abdruck diente als Rechtssiegel, Verschluss oder Authentizitätsnachweis – besonders bei Urkunden, Verträgen und amtlicher Korrespondenz.
Ein unversehrter Siegellack bedeutete: „Nicht geöffnet – nicht manipuliert.“








